Mit der neuen Version des Raspberry Pi OS vom 4. April 2022 (Debian 11; bullseye) hat sich eine gravierende Änderung ergeben:

Es gibt keinen vorinstallierten Standard-Benutzer mehr.

Beim ersten Start des frisch installierten Betriebssystems muss zunächst ein Benutzer angelegt werden.
Das bedeutet, dass nicht mehr sicher ist, dass es einen Benutzer 'Pi' mitsamt seinem 'Home' - Verzeichnis gibt.
Aus Sicht der Systemsicherheit ist das gut - für die Installation macht es die Dinge schwieriger.
Insbesondere für eine 'headless'-Installation - also ohne Display und Tastatur - ist nun vor dem ersten Start eine weitere Datei in der Boot Partition erforderlich -
siehe hierzu : setting-up-a-headless-raspberry-pi (extern)

Für eine unkomplizierte Installation unserer WebMonitor Software für den PiLogger One haben wir deshalb das Installationsscript 'installer-webmon' angepasst - siehe Download Bereich.

Der Installer legt nun ein eigenes Verzeichnis 'pilogger' für den WebMonitor im 'Home' Verzeichnis des aktuellen Benutzers an.

Das Messen der Windgeschwindigkeit mit dem Raspberry Pi wird durch den PiLogger sehr einfach.

Er bietet einen speziellen Eingang der kompatibel mit etlichen preiswerten Windgebern ist. Das Gemeinsame dieser Sensoren ist, dass sie einen Puls-Ausgang haben. Das gilt nicht nur für Windgeber, sondern für viele 'Raten'-Sensoren, wie z.B. Durchflussmesser (Wasserzähler) oder Drehraten (Drehzahlmesser).

Der PiLogger hat einen Impulszähl-Eingang, der direkt für den Anschluss von Gebern mit Reed-Kontakten (Magnetisch betätigte mechanische Schalter) oder OC (Open Collector) bzw. OD (Open Drain) vorgesehen ist. Dabei ist der Vorteil der Reed-Kontakte, dass der Sensor selber keine weitere Stromversorgung benötigt und die mechanischen Schalter in einem Glasröhrchen optimal geschützt sind - also sehr, sehr lange halten.

Der PiLogger stellt an seinen Anschlussklemmen einen Durchschleifeingang zur kombinierten Spannungs- und Strommessung zur Verfügung. Die zugehörigen Klemmen sind mit 'In+' , 'In-' und 'Out+' , 'Out-' beschriftet.

Die interne Verschaltung sieht wie folgt aus:Innenbeschaltung Spannungs- und Strommessung

Mit dem PiLogger kann man auch Stromverbrauch messen - mit gewissen Einschränkungen...*

Wenn man im Deutschen von Stromverbrauch spricht, dann meint man wie viel elektrische Energie ein Gerät in einer bestimmten Zeit aufnimmt (verbraucht). Die Energie (oder Arbeit) ist dabei das Produkt aus Leistung mal Zeitraum.

Um die Energie zu messen muss man also die Leistung innerhalb einer Zeitspanne aufintegrieren. Ist die Leistung in diesem Zeitraum konstant, genügt eine Messung der Augenblickleistung für diesen Zeitraum. Schwankt sie aber, was in den meisten Fällen so ist, muss man ständig messen und für den betrachteten Zeitraum einen Mittelwert bestimmen.

Das Temperatur-Messen mit dem Raspberry Pi wird durch den PiLogger sehr einfach.

Er bietet einen speziellen Eingang der kompatibel mit gängigen Temperaturfühlern ist, wie sie in der Heizungs- und Klima-Technik verwendet werden. Mit einer Steckbrücke (Jumper) kann der Eingang optimal entweder für sogenannte NTC-Fühler (Sensoren) mit 10 kOhm oder PTC vom Typ PT1000 eingestellt werden.

Diese beiden Typen gibt es in vielen Variationen, z.B. als wasserdichte Stabfühler, als Rohranlegefühler oder Hochtemperaturfühler zu kaufen. Sie werden als 2-Draht-Fühler fertig konfektioniert mit zumeist 2m Kabellänge für ca. 10€ angeboten und decken so ein weites Feld von Anwendungen ab. Insbesondere auch die NTC-Fühler gibt es auch als ungeschützte, reine Bauteile zu kaufen, die dann je nach Bedarf in eigene Konstruktionen eingebunden werden können.